Fotos: Ina Funke, Janine Ak, Kehr wieder am Sonntag

Lux in Tenebris

„Lux in Tenebris“, Licht in der Finsternis. So heißt das neue Oratorium von Helge Burggrabe. Wie „Stella Maris“, das Oratorium für die Kathedrale von Chartres, das Helge Burggrabe den Durchbruch brachte, ist Lux in Tenebris wieder eine Hommage an eine besondere Kirche, dieses Mal für den neu eröffneten Dom von Hildesheim. Und wie alle Werke von Helge Burggrabe ist auch dieses Werk eine Gesamtkomposition aus Architektur, Videokunst, Lichtkunst, Lyrik und Musik.

Jedes Oratorium aber braucht unabdingbar das Wort, ein Fundament: ein Libretto. Helge Burggrabe wollte, dass ich im Libretto von Lux in tenebris, „das Licht als Person“ auf die Bühne stelle.

Auf der Grundlage der wunderbar zeitlosen Kunst des Schöpfers der 1200 Jahre alten Berndwardtür, die wie ein screenplay den Rahmen für die Handlung setzte, habe ich dann neue Texte geschrieben. Und mit Helge Burggrabe haben wir aus meinen neuen für Lux in Tenebris geschriebenen Texten, den von Dr. Reinhard Göllner zusammengestellten Bibelstellen und der Lyrik (von Hilde Domin über Rainer Maria Rilke und Meister Eckhart bis zu Paul Celan und Rose Ausländer), die in Hildesheim Martina Gedeck vorgetragen hat, Zeile für Zeile einen neuen Text gewoben.

Schon bei der Generalprobe waren die Menschen bewegt, ab der Uraufführung  verklang der letzte Ton erst in minutenlangem Schweigen, aus dem dann ebenso lange standing ovations wurden.

DATUM

Uraufführung Mai 2015

PROJEKT-PARTNER

Helge Burggrabe, Bistum Hildesheim

Kategorie

VERANSTALTUNGEN