Die gestorben sind, sind niemals fort, Sie sind im Schatten der sich erhellt, Und im Schatten der tiefer ins Dunkle fällt. Sie sind in dem Baum der dröhnt Und sind in dem Baum der stöhnt, Sie sind in dem Wasser das sich ergießt Wie im Wasser das schlafend die Augen schließt, Sie sind in der Hütte, sie sind im Boot: Die Toten sind nicht tot. — Birago Diop

Gedichte haben ihren eigenen Weg ins Leben. Erst bringt mir Sr. Lea Ackermann den “Hauch der Ahnen” des Senegalesen Birago Diop  mit, als sie ins Studio kommt. Dann lese ich auf dem Weg nach Burundi vom- großartigen –  David van Reybrouck: “Kongo, eine Geschichte.” Und finde ihn wieder. Ich finde das Gedicht toll. Hier ein Ausschnitt.