wunderbar im Herbst

 

unsplash/ autumn mott

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Wenn ich  zum Fenster rausschaue, sehe ich graue Fäden vor grauem Himmel. Tapfer ragen gelbe Eichenzweige in das Grau. Der Herbst ist sowas von da!

Nicht nur das, auch die Herbstausgabe der “WunderBar vor Ort” im Kulturcafé Papperlapapp steht vor der Tür. Gelegenheit,  mich herbstlich zu wundern hatte ich auch schon reichlich:

Mit dem Herbstschmerz fing es an, über dessen ausbleiben ich mich wunderte.  Und über die Telekom.   Und die Deutschen Bahn, genauer ihren Schienenersatzverkehr.  (Das verbindet mich mit gefühlten 79 von 80 Millionen Deutschen).

Anders als beim Thema Flüchtlinge: Leider.  Über das, was nach dem so wunderbaren Willkommen der Flüchtlinge kommen soll, gehen die Meinungen ja weit auseinander.  Mein Herz wird schwer: Warum nur diskutieren wir, ob Menschen Menschlichkeit brauchen?

Dabei hat mir gerade erst wieder eine Begegnung im Flugzeug gezeigt, wie leicht (und nachhaltig) Menschen gekränkt werden, durch dumme, kollektive Lacher.  Aber ich habe auch gelernt, dass wunderbarer weise  Filme heilen können.

Vielleicht also sollte ich öfter Filme schauen, dann wundert sich meine geplagte Familie  weniger. Über mich. Weil ich dann bessere Laune habe?

Gute Laune bekomme ich bei der Aussicht auf die Herbstausgabe der Wunderbar vor Ort: Sonntag, 25. 10., 15 Uhr 30 im Kulturcafé Papperlapapp. Bis dahin halte ich mein Versprechen: Wintereinkäufe machen.

Würde mich wundern, wenn es dabei nichts zu wundern gäbe!