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SOS. Seenotrettung. Damals und heute

„Man schaut nicht zu, wie Menschen ertrinken.“
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Neue Kolumne: Ein Tropfen ist der Beginn eines schönen Regens
Gerade mal Grundschulkind warf mir mein Sohn meine Biomilch vor, „Mama, alleine kannst Du gar nichts ändern!“. Mein Kind hatte den „Tropfen auf den heißen Stein“ entdeckt. Leider. Damals wie heute antworte, hier klicken und meine neue Kolumne lesen, ich mit dem Schmetterlingseffekt aus der Chaostheorie.
Post von Angela
4 – 6 Mal im Jahr maile ich Neuigkeiten und Links zu den letzten Blogeinträgen.
Einfach hier eintragen:
Termine: die WunderBar live erleben
Die Geschichten aus der WunderBar selber erleben? Das geht dieses Jahr ziemlich oft:
Im Kulturcafé Papperlappap noch vier Mal: mehr lesen…
Kleine Gesten und großes Lachen
Sonnenbank für alle. Das ist kein Slogan für ein Sonnenstudio, das sich nicht um Hautkrebs schert. Sondern eine reizende kleine Geste. Von denen es so viele gibt. Und manchmal wird aus so einer kleinen Geste ein gr0ßes Lachen.
Lesung und Pizzaparty im jüdischen Museum in Rendsburg
Überraschung: in meinem Postkasten ist eine Email von Dr. des Silke Ettling, Mitarbeiterin des jüdischen Museums in Rendsburg. Das Museum steht kurz vor einer großen Ausstellung mit Werken des Künstlers Erhard Göttlicher. mehr lesen…
Hannah Arendt.
Die Liebe und der Tod
Die Liebe und der Tod. Das geht nicht zusammen. Geht doch. Fanden meine Finger.
Dafür sind Eltern da
Das ganze Kind leuchtet. Hier passiert etwas Besonderes: Eine Seele selbst meldet sich zu Wort. Sagt: die Orgel gehört zu mir, ich zur Orgel. Zusammen werden wir das Glück in der Welt vergrößern.
Mein Mann und ich sind uns einig: wenn unsere Kinder für etwas brennen, müssen wir Brennholz und Anzünder bereitstellen. Allerdings, wie wir dieses Brennholz auftreiben, darin sind wir äußerst verschieden.
Glück darf nicht von Marmelade abhängen
Ruth Pfau, der berühmten Schwester und furchtlosen Lepraärztin, verdanke ich eine Einsicht. Befragt, ob ihr mühseliges Leben in kalten Bergen nicht zu viel Verzicht bedeute, antwortete Die Antwort sie: „Aber ich kann mein Glück doch nicht davon abhängig machen, dass es die richtige Marmelade zum Frühstück gibt.“
Ich verstand: hier geht es um wahres Glück. Glück, das von der richtigen Marmelade abhängt, ist kleines Glück. Ich will großes Glück für mich und meine Kinder. Großes Glück fühlt nur, wer frei ist.
Von Frauen und Flüchtlingen
„Dann bin ich ein Adelsfräulein!“, dachte ich, als wir in der Schule die Französische Revolution durchnahmen. Dieses Gefühl, ein Adelsfräulein zu sein, welches ein Leben voller Privilegien geschenkt bekommen hatte, hat mich nie wieder verlassen. Privilegien qua Geburt.
Das ist Glück. Aber kein Recht.
Damals nicht für den Adel. Heute nicht für uns. Dass alle Menschen die gleichen Rechte haben, ausnahmslos, daran hatte ich weder damals noch heute Zweifel. Auch nach der Silvesternacht in Köln nicht.
Inselsternenlicht. Happy New Year
Es war mitten im Juli. Die Sonne schien hell. Aber stand schon tief. Lugte durch eine Ritze in jahrhundertealtem Gemäuer um ein keltisches Kloster. Kränzte die kleine Luke mit glänzenden Strahlen, wie einen Stern. Inselsternenlicht am helllichten Tag.
David Steindl-Rast
„Courage does not eliminate anxiety, but bears it without fear. The opposite of fear is trust. If in the midst of anxiety we trust in life, life will lead us through any tight spot into a new birth.“
Mut lässt Ängste nicht verschwinden. Aber Mut hält die Ängste aus. Schreibt der Benediktinermönch David Steindl-Rast, der Kunst und Psychologie studiert hat. Wie schon so oft, findet er Worte, die mein Herz aufatmen lassen. So wie dieses Wort über Angst und Mut, Vertrauen und Leben. Den ich „zwischen den Jahren“ in Bruder Davids Weihnachtsbrief gefunden habe. Ein neues Weihnachtslicht geht mir auf. Mutig bin ich, wenn ich meine Ängste akzeptiere. Und dadurch vertrauensvoll hindurchfinde.
Yes, we can choose between fear and courage. Fear puts up resistance against anxiety and so gets stuck in it; courage accepts anxiety as a given and confidently passes through it.
Ich habe meinen Leitstern für mein neues Jahr gefunden. Danke, Bruder David.
Von Weihnachten, Poesie und Geschenken
Frohe Weihnachten. Möge weder Weihnachtspoesie, noch eine handvoll Weihnachtslicht fehlen. Und Geschenke auch nicht.
Advent in der WunderBar
Gleich zweimal gab es die WunderBar live im Advent . Und vielleicht ist es die schönste Zeit im Jahr, um öffentlich Geschichten vorzulesen. Advents und Weinachtsgeschichten vorzulesen. Jedenfalls waren es zwei besonders schöne Stunden. Mit Menschen, die entspannt und wach zuhören, schmunzeln oder lachen, z.B. wenn es um Adventskalender und Mütter geht, die volljährig werden, mitfühlen, wenn es um das Glück der anderen geht und nicken, wenn ich erzähle, dass ich, bitte, nicht noch eine Todo Liste für mein Leben schreiben will – und dass Ehrlich sein schön macht, besonders vor Weihnachten. Und aus den anderen Jahren hatte ich auch noch viele Wunderbars im Gepäck…














